Das Leben zu meistern bedeutet, zu entdecken wer wir sind, und unsere Ziele zu erreichen, indem wir das Beste aus uns herausholen. Du musst es zwar selbst tun, aber alleine bist du dabei nicht, wenn du es zulässt.

Ich wünsche mir alle Jahre und immer wieder Weltfrieden, ein Ende der Umweltzerstörung und eine Steigerung der Achtsamkeit im Kleinen und Großen.

Wir haben jeder für sich die Möglichkeit im eigenen Leben unser Potential, unsere wahre Natur zu entfalten, zu wachsen und umsichtig ein harmonisches Miteinander zu leben.

Widerstände sehe ich oft als Herausforderung und selten als Spielwiese für Komplikationen oder “Ich mache etwas schwerer als es ist.”

In meinem Leben habe ich viel erleben, aushalten und überleben müssen und es hat mich Vieles mehr gefordert, als ich glaubte, auszuhalten. Rückblickend waren all diese Erfahrungen notwendig um der Mensch zu werden, der ich jetzt bin. Ich blieb aber immer, das habe ich größtenteils meinen beiden Kindern zu verdanken, im Fluss, in Bewegung und im Vorwärtsgehen. Widerstände oder ein Manifestieren von Zweifeln zeigen sich für mich als Stufen, die es gilt zu steigen. Ein Schritt nach dem anderen. Dazwischen bewusstes Innehalten und auch einmal ein stolz auf sich selbst sein.

Aktuell wünsche ich mir Gesundheit für alle (einen gesunden Blick auf das Ganze, eine gesunde Lebenseinstellung, einen gesunden Zugang Probleme zu lösen und eine gesunde Herangehensweise an Missstände, die ein Hinschauen fordern), ein In-den-Griff-bekommen der akuten globalen Bedrohung durch Kriege und im Kleinen mehr Rücksichtnahme, mehr Gerechtigkeit und vor allem das Wiederbeleben der Menschlichkeit. Möge die aktuelle Lage für die Menschen ein Auslöser sein, um vielleicht umzudenken, um manch’ Festgefahrenes wieder neu zu betrachten, zu bewerten und so weit möglich und notwendig, vielleicht zu verändern.

Tatsächlich stelle ich mir öfter die Frage, was nur aus der Welt, der Menschen und dem Leben geworden ist. Vieles hat sich trotz revolutionären Erfindungen, Verbesserungen und Erleichterungen nicht verbessert, sondern dramatisch verschlechtert. Menschen laufen “blind” durch die Welt, gebannt auf ihr Handy und ausschließlich auf das Eigene, vergessend das Drumherum. Nach der Pandemie hat sich für mich das Bild des “Nur-auf-sich-selbst-bezogenen Menschen” sehr verstärkt und die Rücksichtslosigkeit, das Ausblenden anderer Mit-Menschen und der ungesunde Egoismus machen mich im alltäglichen Leben sehr oft fassungslos.
Statt Zusammenhalt, Besinnung auf die ehrlichen und echten Werte und einem gesunden Miteinander, sind viele kleine und große Inseln entstanden, die Gegenteiliges und damit aus meiner Sicht Unmenschlichkeit entstehen ließen. “Das kann es doch nicht sein!” höre ich oft meine Gedanken schreien.

Nun, mein Weg ist es, darauf aufmerksam zu machen, aufzuschreien, hinzuweisen und ganz besonders, Rücksicht vorzuleben. Stéphane Hessel hätte gerufen: “Empört euch!”

Ich wünsche mir, meinen Liebsten, meiner Familie, meinen Klienten, Freunden und allen lieben Menschen alles Gute, kraftvolles Empören, einen wachen Blick und vor allem auf allen Ebenen Ganzheitlichkeit und eine neugierige Weiterentwicklung um gesund, echt, wach, ehrlich und lebendig weitergehen zu können.